ANFORDERUNGEN AN EIN APPROBATIONSSTUDIUM UND DIE ANSCHLIESSENDE WEITERBILDUN

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) veranstaltete am 8. November 2016 ein Fachsymposium, um ihre Vorschläge zur Reform des Psychotherapeutengesetzes vorzustellen und zu diskutieren.

Eckpunkte des BMG für das Approbationsstudium

Annette Widmann-Mauz, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium (BMG), stellte in ihrem Grußwort erstmals Eckpunkte des BMG für ein psychotherapeutisches Approbationsstudium vor. Sie wies darauf hin, dass der Reformbedarf seit Jahren bekannt sei: die unklaren Zugangsvoraussetzungen durch die geänderten Studienstrukturen, der ungesicherte Status der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) und die unzureichende Ausbildungsfinanzierung. Das BMG habe schon früh die Idee gehabt, diesen Problemen mit einer „Direktausbildung“ zu begegnen. Mit dem Beschluss des 25. Deutschen Psychotherapeutentages (DPT) habe es dann das Signal gegeben, sich intensiver mit dieser Lösung zu befassen. „Ich weiß, wie in der Psychotherapeutenschaft um diese Position gerungen wurde, und danke für die Offenheit der Debatte der vergangenen Jahre“, erklärte Widmann-Mauz. In der Folge des Beschlusses habe es Gespräche gegeben. Viele Vorschläge, unter anderem zu inhaltlichen Anforderungen an das Studium und zu Finanzierungsfragen, habe man erhalten und ausgewertet.

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