Sehr geehrtes Kammermitglied,

wir planen eine neue Veranstaltungsreihe, die sich insbesondere an Kammermitglieder richtet, die in einem Angestelltenverhältnis tätig sind.

Mit dem „Forum: Psychotherapie in Institutionen“ wollen wir Themen aufgreifen, die für die verschiedenen Tätigkeitsfelder (z.B. in einer ambulanten Praxis, in einem MVZ, in einer Klinik, in einer Beratungsstelle, im öffentlichen Gesundheitsdienst oder einer anderen Institution) relevant sind. Wir möchten sie deshalb bitten, an einer kurzen Umfrage zu möglichen Veranstaltungsthemen teilzunehmen. Wir haben bereits einige inhaltliche Vorschläge aufgeführt, freuen uns aber auch über weitere Themenvorschläge im Freitext-Feld. Über die Ergebnisse der Umfrage werden wir in unserem nächsten Newsletter informieren und diese als Grundlage für die Veranstaltungsplanung nutzen.

Über zahlreiche Rückmeldungen würden wir uns freuen und danken Ihnen schon jetzt für Ihre Mitwirkung!

21.12.2017: GEMEINSAME VERANSTALTUNG VON BPTK UND VER.DI IN BERLIN

Psychotherapeuten müssen zukünftig in den Tarifverträgen angemessen eingruppiert und entlohnt werden. Das ist die zentrale Forderung von rund 60 Teilnehmern einer Fachtagung von Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am 7. Dezember 2017 in Berlin. Vor beinahe zwei Jahrzehnten wurden mit dem Psychotherapeutengesetz die beiden Berufe des Psychologischen Psychotherapeuten (PP) und des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP) geschaffen. Während im Bereich der ambulanten Versorgung die beiden neuen Berufe gesetzlich fest im SGB V und in weiteren Gesetzen verankert wurden, wurden beide Berufe erstmals mit Abschluss der neuen Entgeltordnung 2017 in einem Flächentarifvertrag mit einem speziellen Tätigkeitsmerkmal eingruppiert. Allerdings erfolgte dies systematisch nicht bei den anderen akademischen Heilberufen (Ärzte, Zahnärzte und Apotheker), sondern in der Entgeltgruppe 14 der Kategorie „Beschäftigte im Gesundheitswesen“. BPtK und ver.di fordern deshalb bei den derzeitigen Tarifverhandlungen mit den Ländern, PP und KJP in die Entgeltgruppe 15 einzugruppieren. Da sie Versorgungsaufgaben wie die Fachärzte wahrnehmen, sollten sie sowohl systematisch als auch der Höhe des Entgelts nach, wie die Fachärzte eingruppiert werden.

Den vollständigen Artikel sowie fotografische Eindrücke finden Sie hier.

BPtK-Newsletter 4/2017 zum Download bereit

Zentrales Thema des Newsletters 4/2017 ist die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses zur psychotherapeutischen Versorgung im Ruhrgebiet. Obwohl ein Gutachten rund 550 zusätzliche Sitze für das Ruhrgebiet gefordert hat, konnte der Gemeinsame Bundesausschuss sich auf nur 85 zusätzliche Psychotherapeutensitze einigen. Der Newsletter geht der Frage nach, wie es zu dieser Entscheidung kommen konnte und welche Konsequenzen diese für die Menschen im Ruhrgebiet haben wird. In einem Interview erläutert der Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, Dr. Dietrich Munz, warum in der nun anlaufenden Legislaturperiode die Reform der Psychotherapeutenausbildung zügig angegangen werden muss. Fachlich liegt der Fokus des Newsletters bei der Versorgung von Menschen mit Suchterkrankungen. Der Diotima-Ehrenpreis wurde 2017 vier Psychotherapeuten verliehen, die sich sowohl in der Forschung als auch in der Versorgung intensiv für die Belange suchtkranker Menschen eingesetzt haben.

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PSYCHOTHERAPIE ALS WIRKSAME BEHANDLUNG BEKANNT

Fast ein Viertel der Befragten gibt an, dass bei ihnen bereits einmal die Diagnose einer Depression gestellt worden ist. Über ein Drittel berichtet außerdem, dass bei einem Angehörigen oder Bekannten eine Depression diagnostiziert wurde. Das hat eine repräsentative Befragung zu Depressionen ergeben, die das Forschungszentrum Depression und die Stiftung Deutsche Depressionshilfe durchgeführt haben.

„Es ist erfreulich, dass die übergroße Mehrheit der Erkrankten weiß, welche Behandlung bei einer Depression wirkt“, stellt Dr. Dietrich Munz, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), fest. Fast jeder Befragte (98,1 Prozent) gab an, dass er eine Psychotherapie für eine wirksame Behandlung hält. Viele sind auch darüber informiert, dass Sport und Bewegung hilfreich sein können. Auch Medikamente werden als nützlich eingeschätzt.

Als Ursache von Depressionen sind insbesondere belastende Lebensereignisse, wie Schicksalsschläge, Konflikte am Arbeitsplatz oder Probleme mit Mitmenschen bekannt. Ein Großteil weiß außerdem, dass neben psychosozialen auch biologische Faktoren eine Rolle bei der Entstehung einer Depression spielen. Es ist jedoch noch immer das Vorurteil zu finden, dass eine Depression ein Anzeichen von Charakterschwäche sei. „Wer depressiv erkrankt ist, muss sich nicht nur einfach zusammenreißen, um wieder den Herausforderungen seines Alltags gewachsen zu sein. Solche Vorurteile tragen zur Stigmatisierung der Erkrankten bei. Deswegen ist es wichtig, weiter über Depression aufzuklären“, fordert BPtK-Präsident Munz.

Links:

Stiftung Deutsche Depressionshilfe – Deutschland-Barometer Depression

DEUTSCHER PSYCHOTHERAPEUTENTAG IN BERLIN

Der 31. Deutsche Psychotherapeutentag (DPT) forderte den Deutschen Bundestag auf, die Reform des Psychotherapeutengesetzes noch im Jahr 2018 zu verabschieden. In einer intensiven Debatte befasste sich der DPT am 18. November 2017 in Berlin außerdem mit den gesellschaftlichen Veränderungen infolge der Digitalisierung und deren Konsequenzen für die psychotherapeutische Versorgung. Die Delegierten appellierten an eine künftige Bundesregierung darüber hinaus, sich für eine Verbesserung der Versorgung psychisch kranker Menschen im ambulanten, stationären und sektorenübergreifenden Bereich einzusetzen. Die Delegierten forderten schließlich nachdrücklich eine angemessene Vergütung psychotherapeutischer Leistungen.

Einen ausführlichen Bericht des DPTs sowie fotografische Eindrücke und alle Resolutionen können Sie hier einsehen.

DIE SCHWIERIGKEIT JUNG ZU SEIN – ZU DEN AUSWIRKUNGEN SICH AUFLÖSENDER STRUKTUREN AUF DIE IDENTITÄTSENTWICKLUNG VON KINDERN UND JUGENDLICHEN

 

Thema

 

„Der Mensch ist ein soziales Tier, nichts interessiert ihn so sehr, wie andere Menschen. Für Heranwachsende gilt das besonders. Wer seine eigene Identität formt, muss wissen, was die anderen machen und denken.“ (Martin Spiewak, in: DIE ZEIT Nr. 46: „Bloß nicht offline sein“).

Bereits Aristoteles schrieb, dass der Mensch ein „soziales Tier“ sei. Das bedeutet, dass wir uns selbst durch unsere Beziehungen zu anderen Menschen definieren. Was geschieht aber, wenn diese Orientierung infrage gestellt wird. Wenn die Kinder, die ins Jugendalter hineinwachsen, mit einem Mal selbst nicht mehr wissen, was sie denken und fühlen sollen, wenn alles um sie herum so anders wird?

Der Weg zum Erwachsensein ist geprägt von äußeren und inneren Krisen, von Grenzen und deren Überwindung, von gewollten und erlittenen Beziehungsabbrüchen und der existentiellen Angst, auf eigenen Beinen stehen zu müssen, der (Un-) Fähigkeit zum Alleinsein und dem Pendeln zwischen Vernichtungsangst und Geborgenheitsgefühl.

Virtuelle Computerspiel- und Internet-Welten überlagern die innere und äußere Realität. Das mag die Möglichkeit zum Rückzug bieten und zur Beruhigung beitragen. Autonomie wird scheinbar erreicht.

Alle Kinder und Jugendlichen wachsen heute in einer multikulturellen Welt auf. Die Folgen für die Identitätsentwicklung sind noch gar nicht absehbar. Die Entwicklung einer sexuellen Identität wird schwieriger, weil die Trennung zwischen den sexuellen Orientierungen abnimmt. Viele früher geglaubte eindeutige Gewissheiten in Bezug auf Geschlecht und sexuelle Orientierung (hetero, homo, bi?) sind ins Wanken geraten und existieren gleichzeitig fort.

Der Titel dieser Tagung weist in erster Linie auf die Bedrängnis hin, die wir bei den Jugendlichen spüren. Besonders, wenn sie uns mit ihren Selbstzweifeln, Ängsten und manchmal selbstzerstörerischem Verhalten begegnen. Möglicherweise geraten wir, die wir verstehen wollen, in die gleiche Bedrängnis und in die gleichen diffusen Vorstellungen davon, wie denn die junge Generation um ein gefestigtes Selbstbild ringen kann. Wie schwierig sind Lebensentwürfe, in denen jede/jeder für sich verantwortlich sein möchte, in einer hoch differenzierten, fordernden, überflutenden Welt? Wer stützt, wer bleibt dabei ein sicherer Begleiter? Um den schwierigen Wandlungsprozess der Jugendlichen soll es an diesem Tag gehen. Dabei gilt aber auch immer wieder aufzuspüren, wo es die Räume und Orte gibt, an denen Genuss erlaubt ist und Lebensfreude ihren Platz hat.

Dieser KJP-Tag der Psychotherapeutenkammer Hamburg will mit den Vorträgen und Workshops die Vielschichtigkeit der Arbeit von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten deutlich machen und den Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen fördern.

Dipl.-Psych. Heike Peper (Präsidentin)
Gabriela Küll (Mitglied im Vorstand)


 

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Programm

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Veranstaltungsort

Samstag, 17.02.2018, 09.00 – 16:00 Uhr
Kassenärztliche Vereinigung Hamburg
Humboldtstraße 56
22083 Hamburg

 


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Gebühren


Die Teilnahmegebühr für den KJP-Tag beträgt

  • 50,- € inkl. Imbiss & Getränken
  • ermäßigt: 25,- € inkl. Imbiss & Getränken (für Studierende und Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung)

Bitte überweisen Sie den Betrag bis zum 07.02.2018 auf das unten angegebene Konto oder erteilen Sie uns ein SEPA-Lastschriftmandat.

Bankverbindung:
IBAN: DE56 2005 0550 1208 1213 17
BIC: HASPDEHHXXX


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Punkte


Für die Teilnahme an dem KJP-Tag erhalten die Teilnehmenden 7 Fortbildungspunkte.


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Anmeldung

Anmeldeschluss ist der 07. Februar 2018
Die Zahl der Teilnehmenden in den Workshops ist begrenzt.

Workshop 1 – ausgebucht!
Workshop 2 – ausgebucht!
Workshop 3 – ausgebucht!

 

Es wird eine Warteliste für die Workshops geben und Sie werden ggf. über eine Möglichkeit der Teilnahme an den gewünschten Workshop informiert.

Bitte füllen Sie zur Anmeldung die unten aufgeführten Felder aus.

BPTK GIBT HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR DEN PRAXISALLTAG

Die Bundespsychotherapeutenkammer informiert in ihrer Praxis-Info „Patientenrechte“ über die zentralen rechtlichen Anforderungen, die sich insbesondere aus dem Patientenrechtegesetz ergeben.

Die Broschüre enthält dabei konkrete Handlungsempfehlungen für Psychotherapeuten. Die behandelten Themen reichen vom Abschluss des Behandlungsvertrages über die Aufklärung und Information des Patienten sowie die Dokumentation in einer Patientenakte und deren Einsichtnahme bis hin zur Aufbewahrung nach Abschluss der Behandlung. Auf die Frage der Einwilligungsfähigkeit minderjähriger Patienten wird ebenso eingegangen wie auf die neuesten Änderungen im Strafgesetzbuch zur Schweigepflicht bei der Mitwirkung von Dritten.

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BPtK Praxis-Info „Patientenrechte“

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Diotima-Ehrenpreis 2017 für Prof. Dr. Wilma Funke, Prof. Dr. Gerhard Bühringer, Prof. Dr. Johannes Lindenmeyer und Peter Missel

Prof. Dr. Wilma Funke, Prof. Dr. Gerhard Bühringer, Prof. Dr. Johannes Lindenmeyer und Peter Missel haben den diesjährigen Diotima-Ehrenpreis der deutschen Psychotherapeutenschaft erhalten. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ehrt damit in diesem Jahr eine Kollegin und drei Kollegen, die sich für die Versorgung von Menschen mit Suchterkrankungen engagieren.

BPtK-Präsident Dr. Dietrich Munz stellte Suchterkrankungen und übermäßigen Substanzkonsum als bedeutendes epidemiologisches, sozial- und gesundheitspolitisches Problem heraus. Jedes Jahr sterben in Deutschland 74.000 Menschen an den Folgen ihres Alkoholkonsums. Mehr als 3 Millionen Menschen sind abhängig von Alkohol oder trinken Alkohol in schädlichen Mengen. Dabei ist Alkohol längst nicht die einzige Droge, die zu sozialen und gesundheitlichen Schäden führt. Tabak, Medikamente, illegale Drogen wie Cannabis, aber auch pathologisches Glücksspiel führen zu deutlichen Gesundheitsbelastungen in der Bevölkerung.

Den gesamten Artikel, die Präsentationen der Veranstaltung sowie fotografische Eindrücke finden Sie hier.

INTERNATIONALER TAG GEGEN GEWALT AN FRAUEN UND MÄDCHEN AM 25. NOVEMBER

Statement zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November
Nähere Informationen zu der Kampagne finden Sie hier: Gewalt kommt nicht in die Tüte!

Die Psychotherapeutenkammer Hamburg begrüßt ausdrücklich die Kampagne der Bäckerinnung und des Arbeitskreises gegen Gewalt an Frauen und Mädchen Hamburg.
Ich bin immer wieder beeindruckt vom Engagement der Organisatorinnen und Organisatoren und freue mich, dass es immer größere Kreise zieht. Das ist notwendig! Und das ist gut so!
Als Psychotherapeutin arbeite ich seit vielen Jahren mit von psychischer, körperlicher und/ oder sexueller Gewalt betroffenen Patientinnen und kann deshalb auch aus meiner eigenen Erfahrung sagen, was mittlerweile viele Studien belegen:

Gewalterfahrungen können schwerwiegende und oftmals langjährige psychische und körperliche Beeinträchtigungen und Erkrankungen nach sich ziehen. Insbesondere das Erleben und Miterleben von Gewalt in Partnerschaft, Familie und sozialem Nahraum erschüttern das Vertrauen in Beziehungen und verletzen das Selbstwertgefühl. Sie erschweren oftmals auch durch vielfältige Traumafolgestörungen die gesamte Lebensgestaltung.
Das bedeutet z.B. konkret:
Ein Mädchen, das durch Schlafstörungen und quälende Albträume keine Nacht ruhig schläft, ist tagsüber in der Schule nur sehr begrenzt konzentrations- und leistungsfähig.
Eine Frau, die unter ständigen Angstzuständen und Panikattacken leidet, ist in ihren Gestaltungsmöglichkeiten und ihrem Bewegungsradius stark eingeschränkt und kann z.B. nicht mehr aus dem Haus gehen oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen.
Eine Frau, die mit permanenten Ekelgefühlen und sexuellen Funktionsstörungen zu kämpfen hat, ist gravierend in einem positiven Körperempfinden und in ihrer Genussfähigkeit beeinträchtigt.

Angesichts dieser schwerwiegenden Folgen muss gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen durch eine fachlich qualifizierte und zeitnahe Beratung und psychotherapeutische Unterstützung geholfen werden. Dafür müssen allerdings bestehende Versorgungsprobleme endlich gelöst werden.
So gibt es zwar seit April 2017 durch die psychotherapeutische Sprechstunde die Möglichkeit eines schnelleren Zugangs zu einem Erstgesprächs. Aber es gibt noch immer zu wenige Plätze für ambulante Psychotherapie, so dass es zu langen Wartezeiten kommt. Eine Reform der Bedarfsplanung ist deshalb dringend notwendig.
Für komplex traumatisierte Patientinnen reichen oftmals die Kontingente in der ambulanten Behandlung nicht aus. Hier müssen flexible und dem individuellen Bedarf angepasste Lösungen gefunden werden.
Zwar gibt es in Hamburg das bis 2018 laufende Modellprojekt „Dolmetscher-/ Sprachmittlerpool“, aus dem eine Begleitung psychotherapeutischer Behandlung durch SprachmittlerInnen finanziert wird. Grundsätzlich muss aber das Anrecht auf eine Sprach- und Kulturmittlung gesetzlich im SGB V geregelt werden, um auch gewaltbetroffenen migrierten Frauen und Mädchen, die nicht (ausreichend) Deutsch sprechen, eine angemessene psychotherapeutische Behandlung zu ermöglichen.

Da das Ausmaß, in dem Frauen und Mädchen von Gewalt bedroht und betroffen sind, weiterhin hoch ist – mit den oben beschriebenen Folgen für ihr Leben -, müssen zum wirksamen Schutz weitere Maßnahmen zur frühzeitigen Gewaltprävention entwickelt werden. Die Landesrahmenvereinbarung Prävention in Hamburg mit dem Fokus auf der Stärkung der psychosozialen Gesundheit bietet gute Voraussetzungen sowie die finanziellen Mittel, um bewährte Projekte zur Gewaltprävention endlich großflächig umzusetzen bzw. neue Konzepte zu erproben. Die in der Landesrahmenvereinbarung beschriebenen Lebenswelten Kita, Schule, Arbeit und Quartier bieten dafür vielfältige Anknüpfungspunkte.
Als Präsidentin werde ich mich weiterhin dafür engagieren, dass die Psychotherapeutenkammer die „Brötchentütenaktion“ und auch weitere Aktivitäten unterstützt, die auf das körperliche und seelische Leid gewaltbetroffener Frauen und Mädchen aufmerksam machen und sich aktiv für mehr Schutz und Hilfe einsetzen.

Dipl.-Psych. Heike Peper
Präsidentin

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Statement zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November

QM-MUSTERHANDBÜCHER FÜR PP UND KJP

Unter der Rubrik „Mitglieder / Service für Mitglieder / QM-Musterhandbuch“ finden Sie ab sofort die QM-Musterhandbücher für PP und KJP.

Nähere Informationen zu den QM-Musterhandbüchern erhalten Sie hier.