AM 14.02.2017

Das Interesse an der Fortbildungsveranstaltung „Die neue Psychotherapierichtlinie“ der Psychotherapeutenkammer Hamburg in Kooperation mit der KV Hamburg am 25.01.2017 ist weitaus größer als erwartet: Die 400 zu vergebenen Plätze waren schon nach wenigen Tagen ausgebucht, weitere 400 Interessierte stehen bereits jetzt auf der Warteliste.

Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir aus Raumkapazitäts- und Sicherheitsgründen ausschließlich die angemeldeten 400 Personen an der Veranstaltung teilhaben lassen können. Unangemeldeten Personen kann leider kein Zutritt zu der Veranstaltung gewährt werden.

Es war uns jedoch möglich, kurzfristig eine Zusatzveranstaltung zu organisieren.

Diese findet statt

am Dienstag, den 14.02.2017
im Audimax der Universität Hamburg,
Von-Melle-Park 4
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn der Veranstaltung: 19:00 Uhr

Eine Anmeldung ist auf dieser Seite der KV Hamburg möglich. Bitte tragen Sie sich dazu in das Fomular ein.

Hinweis: Falls Sie bereits auf der Warteliste stehen, sind Sie automatisch für die Zusatzveranstaltung angemeldet.

Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen!

REIFE-PRÜFUNGEN. VON KRISEN UND BEWÄLTIGUNGSSTRATEGIEN JUNGER ERWACHSENER

Zum vierten Mal bereits findet der Tag der seelischen Gesundheit statt – eine Kooperationsveranstaltung der Psychotherapeutenkammer Hamburg und der Ärztekammer Hamburg.
„Reife-Prüfungen. Von Krisen und Bewältigungsstrategien junger Erwachsener“ lautet der Titel, unter dem am 29.03.2017 über die seelische Gesundheit junger Erwachsener referiert und diskutiert wird.

Da im Vergleich zu anderen Altersgruppen psychische Erkrankungen bei jungen Erwachsenen überproportional zunehmen, werden Ursachen sowie protektive und Belastungsfaktoren in den Blick genommen. Die Referenten und Referentinnen gehen dabei sowohl auf die PRobleme und Entwicklungsrisiken dieser Lebensphase als auch auf die Entwicklungschancen und Bewältigungsstrategien ein. In den Workshops werden diese Inhalte vertieft.

Die Hauptveranstaltung mit den Vormittagsvorträgen und alle Workshops sind bereits ausgebucht. Gerne können Sie sich noch für die Hauptveranstaltung auf die Warteliste setzen lassen. Eine Anmeldung ist hierzu erforderlich. Vielen Dank!

Hier können Sie den Flyer ansehen.

Direkt zur Anmeldung gelanden Sie hier.

IPPNW-EMPFEHLUNGEN FÜR ÄRZTE, PSYCHOTHERAPEUTEN, PFLEGER UND SCHWESTERN

Durch die verschärfte Asylgesetzgebung sind auch Psychotherapeuten häufiger mit Abschiebungen psychisch kranker Flüchtlinge konfrontiert. In solchen Situationen kommt es immer wieder zu einer massiven Verschlechterung des psychischen Zustandes der Geflüchteten bis hin zu völliger Dekompensation und akuter Suizidalität.

Die IPPNW-Deutschland (International Physicians for the Prevention of Nuclear War) hat jetzt Empfehlungen herausgeben, wie Ärzte, Psychotherapeuten, Pfleger und Schwestern bei Abschiebungen ihrer Patienten reagieren sollten. „Wir stellen uns schützend vor unsere Patientinnen und Patienten und weigern uns, gegen unser Gewissen mit den Abschiebebehörden gemeinsame Sache zu machen“, sagen die Autoren.

Darüber hinaus hat IPPNW-Deutschland in einem Offenen Brief an die Bundesregierung gegen die Sammelabschiebung afghanischer Flüchtlinge protestiert. Die Organisation warnt aufgrund von täglich grausamen Gewalttaten, Anschlägen, Kriegshandlungen und Bombenexplosionen vor den Gefahren für die Gesundheit und das Leben der Abgeschobenen. Insbesondere bei traumatisierten Menschen werde durch die erneute Erfahrung von Krieg und Gewalt ein neues Trauma erzeugt, das zu einer lebensgefährlichen Verstärkung ihres Krankheitsprozesses führen könne.

Links:

Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen

Offener Brief der IPPNW an die Bundeskanzlerin sowie die Innen-, Verteidigungs- und Außenminister

BPtK-Round-Table: Medien in der psychotherapeutischen Versorgung

In der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sind inzwischen viele Beratungs- und Behandlungsangebote im Internet oder per App verfügbar. Viele dieser Onlineprogramme sind mittlerweile bei verschiedenen psychischen Erkrankungen erprobt und untersucht. Sie werden sowohl als Selbsthilfe als auch mit therapeutischer Unterstützung genutzt. Die Qualität solcher Internetangebote ist für den Laien und Erkrankte nicht zu beurteilen. Außerdem sind manche nicht ohne Risiken, insbesondere wenn es um Sorgfaltspflichten bei der Diagnosestellung und Behandlung geht, z.B. bei der Einschätzung von Suizidrisiken.

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) veranstaltete deshalb am 1. Dezember 2016 in Berlin einen Round-Table, um eine Gelegenheit zu schaffen, sich mit Experten über den aktuellen Stand der Forschung sowie die versorgungs- und berufspolitischen Aspekte von Beratungs- und Behandlungsangeboten im Internet auszutauschen. An der Veranstaltung nahmen Vertreter der Landespsychotherapeutenkammern und der Ausschüsse „Psychotherapeuten in Institutionen“ sowie „Psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen“ teil.

Den vollständigen Bericht zu dem Round Table sowie fotografische Eindrücke finden Sie hier.